Freitag, 14. Oktober 2011

Innen und außen

In diesem Raum spiegelt sich die grüne Außenwelt in der kraftvollen Farbigkeit von Wand und Tischdekoration.

Die Wandfarbe wurde mit einem mehrfachen Farbauftrag erstellt: Über einem gerollten hellroten Grundton (Dispersion) wurden mit der Bürste zwei dünne Gelblasuren gelegt. Dadurch kann das Rot noch changierend durchscheinen und gibt je nach Tageszeit und Beleuchtung einen gänzlich anderen Eindruck. Der Gelbton hat einen sehr warme, rötliche Grundtendenz. Im Ergebnis entsteht ein weicher, warmer Sommerton.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Natur stimmt immer

Da hat der Buddha gut lachen, sitzt er doch in einer echten Wohlfühlumgebung. Zarte Farbnuancen sind harmonisierend ... Rohweiß, Rosa, Rosé und ein heller Fliederton schwingen ganz natürlichen miteinander. Diese Farbpalette ließe sich direkt auf eine Innenraumgestaltung übertragen. Das Ergebnis wäre ein optischer Wohlklang - und alles andere als langweilig.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Marmor

Marmorierungen können die ganze Wand erfassen. Hier wurde die Lasur auf hellgelbem Dispersionsgrund in verschiedenen Lagen aufgetragen, Gelber Ocker, Siena ungebrannt, Weiß, Schwarz sind die verwendeten Farben.

Montag, 10. Oktober 2011

Details

Details sind es, die historische Objekte oft so viel ansprechender machen, als moderne `Neubauten´.

Zum Beispiel diese alte Lampenfassung: Kleine Messing-Stellschrauben halten das Glas, die Schnur ist mit Stoff ummantelt, die einfach Konstruktion der Fassung gut zu erkennen.

Sonntag, 25. September 2011

Bambusbad

Grüne Fenster? Leider nein, doch die Fototapete bringt Luft in das fast fensterlose Altbau-Badezimmer. Das ursprüngliche Hochformat des Bambushains wurde zu einem querliegenden Panoramabild, das sich auf drei Wände verteilt. (Klick auf das Bild vergrößert).

Tipp: Ein kleiner Schuss Acryldispersion oder Latex in den Kleister macht die Verklebung weniger anfällig für Feuchtigkeit, die Gefahr der Ablösung wird gemindert.

Montag, 12. September 2011

Wandstempel

Stempel sind ganz wunderbar, vielseitig einsetzbar und gar nicht schnarchig.

Hier habe ich mal eine 60er-Jahre Tapete als Vorlage ausgewählt. Einfach das Motiv aus Schaumgummi schnitzen und die Matte auf einen Griff kleben. Oder noch einfacher ... jajaja die Kindergartentechniken sind nicht vergessen ... nehmt einfach eine Kartoffel. Farbe drauf, los geht´s.

Auf Wände, Bordüren, Rocksäume, Gardinen, Tischläufer. Mehr Anregungen gefällig? Dann hier blättern.

Sonntag, 4. September 2011

Wohnwolken

Ausgehend von der Idee einer wärmenden "Ofenecke" entstand eine Landschaft aus Feuerwolken, die sich sich am ehemaligen Kamin und der angrenzenden Wand entlang ranken. Nach außen laufen die Strukturen in weniger stark gefärbten Elementen aus. Die drei rahmenden Wände zur Fensterseite hin sind nur dezent gestaltet.

Grundlage ist ein flächig gerollter hellgelber Dispersionsanstrich. Darauf wurde eine Farbmischung aus Zelluloseleim, Trockenpigmenten (Gelber Ocker, Roter Ocker, Umbra, Ultramarin) und etwas farbloser Acryldispersion mit Schwamm und Pinsel in mehreren Durchgängen aufgetragen.

Freitag, 19. August 2011

Sonne auf und ab

Weiche Farbverläufe sind harmonisch und erzeugen eine angenehme Atmoshäre. Ich habe mehrfach in kleinen Küchen Sonnenaufgänge gemalert ... echtes Herdfeuer geht ja heutzutage nicht mehr. So wärmt es aber auch und macht gute Laune.

Sonntag, 7. August 2011

Stilbruch??

Stilmix ist nix gefährliches.

Oder besser gesagt: Es ist nicht so schwierig, den eigenen Stil zu finden. In der Regel passen die Dinge, die man sich aussucht auch zusammen. Es entsteht dann eine ganz private Kollage, der eigene Stil. Und das ist vor allem: Das Gegenteil von mainstream und langweilig.

Also keine Angst vor "Stilbruch", das gibt es nämlich gar nicht.

Freitag, 8. Juli 2011

Im Rahmen

Ein Rahmen hilft einer Sammlung hübscher Nutzlosigkeiten, in beste Licht gerückt zu werden. Das Detail mag im Haufen untergehen, aber die Idee der Dinge bleibt. Hier sind verschiedene Kugeln und Steine in einer schlichten Chemieschale gesammelt.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Blick in die Töpfe

Lasierende Wandfarben kann man ganz wunderbar selber herstellen: Trockenpigment und Bindemittel mischen fertig. Als Bindemittel eignet sich grundsätzlich alles was klebrig ist und farblos ist. Zum Anfang einfach mit Tapetenkleister loslegen, damit kann man nicht viel falsch machen.

Damit es abriebfest wird, einen Schluck Acryldispersion oder Latex dazu, gibt´s im Baumarkt. Pigmente gibt es im Künstlerbedarf oder online und manchmal sogar um die Ecke im gut sortierten Handwerksladen.

Als Grundlage für eine farbige Gestaltung wird die Wand weiß grundiert, direkt darauf dann die Pigmentmischung mit Spachtel, Schwamm, Pinsel oder Rolle auftragen.

Samstag, 11. Juni 2011

Gleiches immer anders

Gleiches Material wird immer wieder neu, wenn die Zusammenhänge anders sind. So wie hier Glas nicht gleich Glas, ist eben auch Wandfarbe ist nicht gleich Wandfarbe. Lichteinfall, Wandstruktur oder auch die Methode des Auftrags ändern die Ansicht grundlegend.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Himmelblau

Auch für Blau gilt ... immer schön nuancenreich - die Glasuren historischer Keramiken sind gute Vorbilder.

Möchte man einen Himmel anlegen, so ist die Himmelsmitte am farbintensivsten, zum Horizont hin vergraut der Ton und wird heller. Der Auftrag kann und soll eher gescheckt, ergo lebendig sein. Wolken werden mehrschichtig kreisend aufgesetzt ... niemals reines Weiß verwenden, das ist zu hart; den Farbton mit Grün oder Rot "brechen", damit es nicht süßlich oder künstlich wirkt.

Einen schönen Eindruck, wie "Himmel geht", verschafft uns Bob Ross mit seiner Malschule der 80er Jahre:

Montag, 2. Mai 2011

Glatt und rauh

Das Gegenüberstellen unterschiedlicher Oberflächenqualitäten macht einen besonderen Reiz in der Raumgestaltung aus.

Hier wurde der graue Grundputz (Haftgrund von Rotband) genutzt. Die offene Oberfläche wurde mit Tiefgrund vesiegelt, behielt aber die rohe Struktur. Dies steht in hartem Kontrast zu der Badezimmerkeramik, wie diesem alten Toilettenpapierhalter.

Sonntag, 3. April 2011

gemüütlich


Kissenlandschaften laden zum Lümmeln ein. Per se machen Textilien eine heimelige Atmosphäre, Feierabend eben. Wer das nicht mag, bleibt einfach beim dunklen Ledersofa.

Freitag, 25. März 2011

Würfelfries

Der gestempelte Würfelfries bildet einen schönen Rahmen des Raumes nach oben. Der Farbton bildet eine Brücke zwischen Vorhängen und der Einrichtung in unterschiedlichen Violett- und Blautönen.
Der Farbauftrag wurde absichtlich unregelmäßig gestaltet, um dem Gesamtschau einen "textilen" und beweglichen Charakter zu geben, statt eines harten Drucks.

Freitag, 25. Februar 2011

Im Dunkeln munkeln

Keine Angst vor dunklen Farben. Eine dunkle Kuschelecke macht behaglich und gibt der Seele einen Ort zum Wegschwimmen ... jenseits all der weißen Oberflächen der Tagesroutine. Eine changierende Farbigkeit unterstützt dies noch einmal. Es wurde hierfür über einen hellroten Grundton (Dispersion, gerollt) zweifach die lilafarbige Lasur mit der Bürste aufgetragen. Damit erzielt man eine gleichmäßige Struktur trotz der großen Helligkeitsunterschieds der beiden Farben.