Mittwoch, 29. Juni 2011

Blick in die Töpfe

Lasierende Wandfarben kann man ganz wunderbar selber herstellen: Trockenpigment und Bindemittel mischen fertig. Als Bindemittel eignet sich grundsätzlich alles was klebrig ist und farblos ist. Zum Anfang einfach mit Tapetenkleister loslegen, damit kann man nicht viel falsch machen.

Damit es abriebfest wird, einen Schluck Acryldispersion oder Latex dazu, gibt´s im Baumarkt. Pigmente gibt es im Künstlerbedarf oder online und manchmal sogar um die Ecke im gut sortierten Handwerksladen.

Als Grundlage für eine farbige Gestaltung wird die Wand weiß grundiert, direkt darauf dann die Pigmentmischung mit Spachtel, Schwamm, Pinsel oder Rolle auftragen.

Samstag, 11. Juni 2011

Gleiches immer anders

Gleiches Material wird immer wieder neu, wenn die Zusammenhänge anders sind. So wie hier Glas nicht gleich Glas, ist eben auch Wandfarbe ist nicht gleich Wandfarbe. Lichteinfall, Wandstruktur oder auch die Methode des Auftrags ändern die Ansicht grundlegend.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Himmelblau

Auch für Blau gilt ... immer schön nuancenreich - die Glasuren historischer Keramiken sind gute Vorbilder.

Möchte man einen Himmel anlegen, so ist die Himmelsmitte am farbintensivsten, zum Horizont hin vergraut der Ton und wird heller. Der Auftrag kann und soll eher gescheckt, ergo lebendig sein. Wolken werden mehrschichtig kreisend aufgesetzt ... niemals reines Weiß verwenden, das ist zu hart; den Farbton mit Grün oder Rot "brechen", damit es nicht süßlich oder künstlich wirkt.

Einen schönen Eindruck, wie "Himmel geht", verschafft uns Bob Ross mit seiner Malschule der 80er Jahre: